Jahresrückblick 2025

Haldenwang

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Monatsname Januar geht zurück auf die Römische Mythologie, auf den Gott Janus. Er war der Gott des Anfangs und des Endes. Er wird mit zwei Gesichtern dargestellt, die nach vorne und nach hinten schauen. Auch bei uns ist es guter Brauch am Ende eines Jahres zurückzuschauen auf die Ereignisse des Jahres, aber auch um den Blick nach vorne zu richten auf das Kommende.

Der Gemeinderat hat sich wieder mit einem ganzen Blumenstrauß von Aufgaben befasst. Lassen Sie mich ein paar herausgreifen. Eine Aufgabe, die sich der Gemeinderat gestellt hat, ist ein familienfreundliches Umfeld und gute Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen. So war es eine besondere Freude, im Juli den Erweiterungsbau des Kindergartens St. Anna einweihen zu können. Neben Räumen für zwei zusätzliche Gruppen wurden u.a. Räume für Kinder mit besonderem Förderbedarf, für Musik und Werken sowie eine Mensa geschaffen.

In der Grundschule wird die Mittagsbetreuung sehr gut angenommen. Die Räumlichkeiten werden deshalb zu klein. Wir stecken derzeit mitten in den Planungen für die Erweiterung der Grundschule und der Mittagsbetreuung. Der komplette Ostteil des Bestandsgebäudes wird dafür umgenutzt. Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten erhält das Gebäude einen Aufzug. Wenn die Planungen gut voran gehen, kann im Herbst nächsten Jahres mit der Baumaßnahme begonnen werden.

Sie kennen alle den Ausspruch: “Fertig ist man nie“. So steht für 2026 auch die notwendige Erweiterung des Feuerwehrhauses in Börwang an. Hierzu gibt es bereits eine mit der Feuerwehr abgestimmte Entwurfsplanung. Durch den sparsamen Umgang mit der zur Verfügung stehenden Fläche können nun Ideen für ein Dorfgemeinschaftshaus und die Nutzung der Freiflächen weiterentwickelt werden.

Nicht gelöst ist momentan leider das Problem der Nahversorgung mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs. Hier bedarf es dringend einer Klärung.

Ein breites Feld in den Beratungen des Gemeinderates nahmen auch die erneuerbaren Energien ein. In der Umsetzung befindet sich die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage westlich der A7. Die Anlage befindet sich sowohl auf Laubener, wie auch auf Haldenwanger Flur. Im Bereich des Kronholzes kann interkommunal zusammen mit der Gemeinde Untrasried ein kleiner Windpark entstehen. Derzeit läuft die Abstimmung mit den Projektanten und die Vorstellung des Projektes in den Gemeinden.

Auf den Dächern von Schule und Sportzentrum sind mehrere PV-Anlagen aus der Einspeisevergütung gefallen. Um den Solarstrom besser selbst nutzen zu können wurde beschlossen einen Batteriespeicher anzuschaffen. Zudem besteht Interesse an der Errichtung von E-Ladestationen. Alles zusammen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und damit zum Klimaschutz.

Auch heuer ist es mir wieder ein Anliegen all jenen zu danken, die sich dieses Jahr wieder

für die Dorfgemeinschaft eingesetzt haben, in den Vereinen, kirchlichen Institutionen oder in privaten Initiativen. Mein Dank gilt den vielen ehrenamtlich Tätigen, dem Gemeinderat, den gemeindlichen Beauftragten und insbesondere dem 2. und 3. Bürgermeister Matthias Amann und Michael Hauke, aber auch der Verwaltung und allen Bediensteten der Gemeinde.

Allen Gemeindebürgerinnen und Bürgern wünsche ich ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2026 alles erdenklich Gute, viel Gesundheit, Zufriedenheit, Freude in Familie und Beruf und vor allem Gottes Segen.

Josef Wölfle

1. Bürgermeister